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5 gute Gründe für positive Verstärkung im Hundetraining

 Hier erfahren Sie welche Vorteile die Trainingstechnik bereithält und wie Sie ganz einfach die passende Belohnung für Ihren Hund finden. 


Zu Beginn: Was heißt positive Verstärkung überhaupt?

Positive Verstärkung ist in aller Munde. Von vielen abgetan als "Wattebausch"- Phänomen der modernen Hundeerziehung. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter?

Beginnen wir mit einer Definition der Begriffe "positiv" und Verstärkung":

Der Begriff der Verstärkung stammt aus der Verhaltensbiologie. Verstärkung ist hierbei definiert mit der Erhöhung der Auftrittswahrscheinlichkeit eines Verhaltens. Positiv meint nicht wie oft vermutet "gut", sondern steht hierbei für ein PLUS: Es wird etwas (für den Hund Lohnendes) hinzugefügt. Aufgrund dieses PLUSes wird der Hund das Verhalten künftig öfter zeigen (Erhöhung der Auftrittswahrscheinlichkeit).

Spricht man von einem positiven Verstärker ist hiermit eine Belohnung gemeint.

Kurzum: Ihr Hund zeigt ein gewünschtes Verhalten, welches Sie belohnen. Hierdurch wird das Verhalten verstärkt. Ziel dessen ist, dass Ihr Hund das Verhalten zukünftig öfter, schneller und nachhaltiger zeigen wird. 


WOW - so macht Lernen richtig Spaß!

5 Gründe für positive Verstärkung im Training 

Hier erfahren Sie, welche Vorteile die positive Verstärkung für Sie und Ihren Hund bereithält

1

Freude und Lernmotivation

In einer angenehmen Lernatmosphäre werden Glückshormone ausgeschüttet, wodurch Ihr Hund schneller und  nachhaltiger lernt. Haben Sie und Ihr Hund Spaß am Training, hat das Lernen für Ihren Hund einen Erlebnischarakter. Er lernt neue Dinge von und mit Ihnen, wird gelobt und erfährt Erfolgserlebnisse.

2

Bedürfnisorientierung und artgerechte Trainingsumgebung

Bei der Arbeit mit positiver Verstärkung können Sie die Bedürfnisse Ihres Hundes in vollem Maße erfüllen: 

2.1 Erfüllung der Grundbedürfnisse (wie Futter und Bewegung)
2.2 Erfüllung der Bedürfnisse nach Sicherheit (wie sichere Führung, Kooperation, Freiheit von Schmerz und Angst)
2.3 Erfüllung sozialer Bedürfnisse (wie Körperkontakt, sozialer Austausch, Spiel, Lob, Anerkennung, Erfolgserlebnisse)

3

Sicherheit und Vertrauen

Berechenbarkeit und Einschätzbarkeit schafft Sicherheit für Ihrem Hund. Ein freundlicher Umgang, definierte Regeln und Rituale schätzt Ihr Hund an Ihnen. Eine gute Stimmung im Training mit Lob und Belohnung schafft Sicherheit und schweißt Sie und Ihren Hund noch näher zusammen: Ihr Hund lernt, dass von Ihnen keine Bedrohung ausgeht und Sie eine souveräne Konstante sind.

4

Nachhaltigkeit

Studien ergaben, dass durch positive Verstärkung nicht nur schnellere, sondern auch nachhaltigere Erfolge im Hundetraining resultieren. Hat Ihr Hund ein gutes Gefühl beim Erlernen neuer Dinge, so wird dies viel besser im Gehirn gespeichert. 

5

Gesundheit und Wohlbefinden

Ein positives Training schafft positive Emotionen - das tut der Gesundheit gut! Ganz im Gegensatz zu stressbelastetem Training: Hat Ihr Hund konstant ein erhöhtes Stressniveau, z.B. aufgrund von Angst, Schmerzen, oder Frustration kann das Ihren Hund auf Dauer krank machen. 

Genau das Richtige für Sie und Ihren Hund

Warum Sie mit positiver Verstärkung ein ausgewogenes und modernes Training managen

100

Prozent : Kreativität

Werden Sie kreativ bei Ihrer Belohnung und lernen Sie Ihren Hund kennen. Ihnen stehen vielseitige Belohnungsmöglichkeiten zur Verfügung.

100

Prozent : Bedürfnisorientierung

Was sind seine Bedürfnisse, was macht ihm Spaß? Beobachten Sie Ihren Hund - so können Sie  die Motivation Ihres Hundes optimal nutzen.

100

Prozent : Fairness

Der Trainingsaufbau ist kleinschrittig und freundlich. Bei der positiven Verstärkung hemmen, oder ängstigen Sie Ihren Hund nicht.


Ihr Hund lässt sich für etwas Bestimmtes begeistern?
Setzen Sie es als Belohnung ein.

Beispiele postiver Verstärkung

Vielfalt zahlt sich aus. Werden Sie kreativ bei Ihren Belohnungsmöglichkeiten.

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Futterbelohnung

Leckerlies, Hundefutter, Käse, oder ausgewähltes Fleisch und/oder Gemüse

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Spielbelohnung

Wurfspiele, Zerrspiele, Einsatz eines Futterbeutels, Suchspiele

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Umweltbelohnung

Freilauf, ableinen, schnüffeln, Sozialkontakte zu Artgenossen, toben und rennen

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Kontaktbelohnung

Auch Streicheln und positiver Körperkontakt können eine gute Form der Belohnung sein


Der Empfänger - nicht der Sender entscheidet - was belohnend wirkt.

Beobachten Sie deshalb Ihren Hund und lernen Sie ihn kennen. Was macht ihm richtig Freude? Sind es Futterbelohnungen, oder lässt er sich von einem Spielzeug begeistern? Mag Ihr Hund Streicheleinheiten während des Trainings, oder ist ihm das unangenehm? 

Je besser Sie Ihren Hund einschätzen können, umso besser können Sie adäquate positive Verstärker für Ihr Training einsetzen. 

Übrigens: Der Kontext ist entscheidend dafür, was ein passender Verstärker für Ihren Hund ist. Vielleicht ist bei Ihrem Longiertraining die Spielbelohnung das Richtige - beim Agility Training aber eher die Futterbelohnung. Entscheiden Sie das immer kontextspezifisch, oder lassen Sie sich von Ihrem Hundetrainer beraten.


Die Belohnung verstärkt nur dann ein Verhalten, wenn das aktuelle Bedürfnis Ihres Hundes befriedigt wird.

Ihre Stimme: Die Nummer 1 des Lobs.

 

Ihre Anerkennung und Ihr verbales Lob mit einer freundlichen Stimme ist natürlich die Nummer 1 des Lobs.

Schauen Sie Ihren Hund an wenn Sie ihn loben. Er freut sich mindestens genau so sehr wie Sie!

Was positive Verstärkung für Sie und Ihren Hund bedeutet:

- Sie konzentrieren sich auf erwünschte Verhaltensweisen Ihres Hundes
- Sie lernen Ihren Hund besser kennen
- Sie arbeiten artgerecht und bedürfnisorientiert
- Sie bauen ein vielfältiges Belohnungssystem auf
- Sie lernen gemeinsam mit Ihrem Hund und fördern ihn

Positive Verstärkung bedeutet aber nicht, dass:

- Ihr Hund keine Grenzen und Regeln kennenlernt
- Sie Ihren Hund mit Futter "bestechen"
- Sie unerwünschtes Verhalten ignorieren
- Sie sich zum 'Clown' machen (müssen)

Fazit: Konzentrieren Sie sich in Ihrem Training auf positive Verstärkung und sorgen Sie für eine angenehme Trainingsatmosphäre. Ist Ihr Hund entspannt, lernt er schneller und nachhaltiger.

Bleiben Sie klar, verständlich, fair und freundlich zu Ihrem Hund. 


Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem nächsten Training.

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