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So starten Sie optimal in Ihre Hundesport-Saison

Der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite und die grauen Tage scheinen fast vergessen. Los gehts mit dem Freiluft-Sport.


Doch was gibt es zu beachten? Die Experten verraten es Ihnen.

Auch wenn die Verlockung noch so groß ist direkt wieder mit Vollgas loszulegen:

Steigen Sie nach der Winterpause nicht direkt auf dem sportlichen Niveau ein, mit dem Sie im vergangenem Herbst die Saison beendet haben.

Starten Sie langsam in Ihre Trainingseinheiten und geben Sie sich und Ihrem Hund ausreichend Zeit zur Vorbereitung. Auch wenn Sie über den Winter ausgiebig mit Ihrem Hund spazieren waren, bringen sportliche Aktivitäten einen höheren körperlichen Anspruch mit sich und müssen schrittweise aufgebaut und vorbereitet werden. Starten Sie mit Ihrem Hund zu ambitioniert in die Hundesport-Saison und verzichten auf eine Vorbereitung, riskieren Sie nicht nur einen Muskelkater, sondern auch Verletzungen oder langfristige Überlastungsschäden - bei sich und auch bei Ihrem Hund.


Nach einer Winterpause können Sie nicht sofort wieder einsteigen, wo Sie im Herbst aufgehört haben.

5 Punkte Plan zum Saisonstart

Ein planvoller (Wieder-) Einstieg ist das A und O für eine erfolgreiche Saison

1

Jährlicher Check-Up: Alles fit? 

Vor dem Start in eine Hundesport-Saison sollten Sie bei Ihrem Hund alle gesundheitlichen Bedenken ausschließen. Hat Ihr Hund körperliche Einschränkungen, (Vor-) Erkrankungen oder eine Verletzung, ist eine schnelle Sportart in der Regel nicht geeignet. Bei Unsicherheiten lassen Sie sich von Ihrem betreuenden Tierarzt und anschließend von Ihrem Trainerteam der Hundeschule beraten.

Auch wenn Ihr Hund kerngesund ist, sollten Sie vor dem Saisonbeginn immer einen jährlichen Check-Up bei Ihrem Tierarzt vereinbaren.

2

Ein individuelles Angebot suchen

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Sportangebots auf den Körperbau Ihres Hundes. Hunde mit kurzen Beinen und langem Rücken (wie beispielsweise Teckel, Corgis und Bassets), kurzen Nasen (wie beispielsweise Möpse, französische und englische Bulldoggen und Boxer) oder Hunde mit Übergewicht müssen individuell bei der Auswahl eines geeigneten Sportprogramms beraten werden.

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Gerade kurzschnäuzige Hunderassen müssen vor dem Beginn eines Sportprogramms beim Tierarzt vorgestellt werden. Hier eignen sich kognitive Sportarten mit geringerem Bewegungsniveau i.d.R. besser.

3

Probieren Sie sich aus!

Gerade durch das Ausprobieren und Hineinschnuppern in unterschiedliche Hundesport-Angebote können Sie erkennen was Ihnen und Ihrem Hund besonders viel Spaß macht. Der eine freut sich über einen rasanten Agility-Parcour, dem anderen sind kognitive Sportarten wie Nasenarbeit oder Rallye Obedience lieber. Probieren Sie sich aus und lernen Sie Ihren Hund noch besser kennen.

4

Sportliche Vorbereitung 

Um die Kondition Ihres Hundes aufzubauen, ist ein langsamer und stetiger Anstieg des Sportniveaus empfehlenswert. Sie können Ihren Hund vor dem Start in Ihre Hundesport-Saison langsam mit einem Fahrrad- oder Lauftraining vorbereiten. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie:

  • zwischen der letzten Mahlzeit Ihres Hundes und der Sporteinheit mindestens eine Stunde Abstand halten 
  • ein Warm-Up in Ihr Sportprogramm einbauen
  • bei warmen Temperaturen in den frühen Morgen-, oder späten Abendstunden trainieren 
  • auf den Untergrund achten: Am besten eignen sich Feld-, Wald- und Wiesenwege. Nicht nur wegen der Schonung der Gelenke, sondern auch der Ballen Ihres Hundes
  • eine ausreichende Wasserversorgung gewährleisten 
  • Pausen für Ihren Hund einplanen. Auch beim Fahrrad- oder Lauftraining sollte Ihr Hund in den Pausenzeiten Gelegenheit finden zu schnuppern, stehen zu bleiben und mit anderen Hunden interagieren zu können
  • nach der Sporteinheit ein Cool-Down anbieten 

Erste einfache Übungen zur sportlichen Vorbereitung sind: Balancieren, Stabilisierungsübungen, Rückwärts gehen, Bodenarbeit und Gymnastik, Sprints (zum Beispiel Rückrufübungen), Slalomlaufen durch die Beine.

5

Re-Freshment der Hundeerziehung

Frischen Sie vor dem Beginn in Ihre Saison noch die Grundhörzeichen auf. Wiederholen Sie einzelne bereits bekannte Übungen während Ihres Spaziergangs: Zwei bis drei Übungseinheiten zu je zwei Minuten sind für Ihren Hund pro Tag ausreichend. Wir empfehlen Ihnen die Wiederholung folgender Grundhörzeichen:

  • ein einfaches SITZ, PLATZ und STEH
  • SITZ, PLATZ und STEH auf Entfernung
  • SITZ, PLATZ und STEH aus der Bewegung
  • Rückrufübungen, gerne auch mit Unterstützung einer Schleppleine
  • Blickkontakt aufbauen und halten

Frischluft-Fit mit Hund

Jetzt mit uns in die Hundesport-Saison starten.

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